Pinselpflege

Zuletzt ging es um Werkzeugpflege. Jetzt bin ich aufgefordert worden, mal etwas zur Pflege von Pinseln zu erzählen. Klar – gerne!

Für den Verkäufer wäre das Motto “Kaufen, gebrauchen,wegwerfen, neu kaufen” am Besten. Im Bauladen sehen wir das mal wieder anders:

Ein gutes Werkzeug lohnt sich immer, also eine zur Anwendung passende Borste nehmen (kurzum: im Bauladen den richtigen Pinsel kaufen).

Ich habe das mal so gelernt: Ein guter Pinsel muss eingearbeitet werden, von den einfachen Tätigkeiten (Grundieren) bis zur Schlussbehandlung (Endlack). Wenigstens jedoch den Pinsel, die Bürste, gut durchwaschen und anschließend an der Luft trocknen.

Nach Benutzung den Pinsel auf Zeitungspapier trocken streichen und anschließend in nicht mehr benötigtes Speiseöl hängen. Vor dem nächsten Gebrauch wieder trocken streichen und dann benutzen.

Bei längerem Nichtgebrauch den benutzten aber sauberen Pinsel mit echter Marseiller Seife (die ist sowieso für alles gut!) und mit Wasser durchwaschen und abschließend Seife in die Borsten einmassieren, dann zum Trocknen aufhängen. Mit der fetten Seife kann ich sogar die Borsten wieder in Form “trimmen”.

Pinsel oder Bürsten immer an der Luft trocknen und nicht auf den Heizkörper legen.

Ein eingearbeiteter Pinsel macht mehr Freude bei der Arbeit und das Ergebnis ist einfach besser!

So, wer weiß noch etwas Schlaues zu diesem Thema?

Ich freue mich über Kommentare …

 

und verschwinde jetzt  zum Grundieren von Musterplatten, natürlich mit der richtigen Bürste, herzlichst Ihr und Euer Jürgen Bajorat

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