Kategorie-Archiv: Tricks und Tipps

Pinselpflege

Zuletzt ging es um Werkzeugpflege. Jetzt bin ich aufgefordert worden, mal etwas zur Pflege von Pinseln zu erzählen. Klar – gerne!

Für den Verkäufer wäre das Motto “Kaufen, gebrauchen,wegwerfen, neu kaufen” am Besten. Im Bauladen sehen wir das mal wieder anders:

Ein gutes Werkzeug lohnt sich immer, also eine zur Anwendung passende Borste nehmen (kurzum: im Bauladen den richtigen Pinsel kaufen).

Ich habe das mal so gelernt: Ein guter Pinsel muss eingearbeitet werden, von den einfachen Tätigkeiten (Grundieren) bis zur Schlussbehandlung (Endlack). Wenigstens jedoch den Pinsel, die Bürste, gut durchwaschen und anschließend an der Luft trocknen.

Nach Benutzung den Pinsel auf Zeitungspapier trocken streichen und anschließend in nicht mehr benötigtes Speiseöl hängen. Vor dem nächsten Gebrauch wieder trocken streichen und dann benutzen.

Bei längerem Nichtgebrauch den benutzten aber sauberen Pinsel mit echter Marseiller Seife (die ist sowieso für alles gut!) und mit Wasser durchwaschen und abschließend Seife in die Borsten einmassieren, dann zum Trocknen aufhängen. Mit der fetten Seife kann ich sogar die Borsten wieder in Form “trimmen”.

Pinsel oder Bürsten immer an der Luft trocknen und nicht auf den Heizkörper legen.

Ein eingearbeiteter Pinsel macht mehr Freude bei der Arbeit und das Ergebnis ist einfach besser!

So, wer weiß noch etwas Schlaues zu diesem Thema?

Ich freue mich über Kommentare …

 

und verschwinde jetzt  zum Grundieren von Musterplatten, natürlich mit der richtigen Bürste, herzlichst Ihr und Euer Jürgen Bajorat

Venezianische Glättekellen

Wir haben uns für den Auftrag von Lehm- und Kalk- Edelputzen für eine wunderbare italienische Federstahlkelle entschieden.

Griff, Position, Druckverteilung, Elastizität – alles prima!

Dummerweise schreibt der Hersteller dieses Modells “tedesco” (?) das Wort “Rostfrei” drauf, Flugrost kann ich aber im Gebrauch durchaus erwarten.

Was nun? Die Kelle ist so gut zu gebrauchen, dass wir lieber einen Praxistipp geben:

Wie jedes Werkzeug bitte pflegen und das heißt hier, nach dem Reinigen einfach mit einem öligen Lappen abreiben, die Kelle trocken lagern und gut ist´s.

Kelle

 

Aufbauanleitung Staketenzaun

  • Vergewissern Sie sich, dass im Arbeitsbereich keine stromführenden Leitungen verlegt sind!
  • Ebnen Sie den Boden und entfernen störende Pflanzen, Wurzeln, Steine etc.
  • Messen Sie die geraden Strecken und teilen dann die Pfostenabstände gleichmäßig auf.

Montage:

  • Setzen Sie die Eckpfosten sorgfältig und kontrollieren die Position mit Richtschnur und Wasserwaage. Die Eckpfosten werden durch weitere Pfosten, diePlanung:
    • Der Abstand der Pfosten sollte bei Zaunhöhen bis 120 cm etwa 160 – 200 cm betragen. Bei einer Höhe von 150 cm planen Sie bitte 150 cm Abstand, bei 200 cm Höhe nur 100 cm Abstand.
    • Jeweils am Ende des Zaunes oder bei Richtungswechsel werden Diagonalaussteifungen aus weiteren Zaunpfählen eingeplant, ebenfalls bei Längen über 15 Metern.
    • Bei gespitzten Pfosten rechnen Sie die Pfostenlänge nach der Faustformel: “2/3 über der Erde, 1/3 unter der Erde”.
    • Ansonsten werden Einschlagbodenhülsen (schön sind die runden Hülsen!) verwendet und der Pfahl in Zaunhöhe bestellt.

    Werkzeug:

    • Vorschlaghammer
    • eventuell Erdbohrer
    • Schubkarre und Schaufel
    • Richtschnur
    • Wasserwaage
    • Maßband
    • Zange
    • Akkuschrauber
    • Krampen und / oder rostfreie Schrauben

    Vorbereitung: im 45°- Winkel angeschraubt oder angelascht werden, gehalten.

  • Setzen Sie die mittleren Pfähle und kontrollieren wieder mit Maßband und Ihren eigenen “scharfen Blick”. Bei unterschiedlich harten Böden kann es sein, dass die Pfähle unterschiedlich hoch stehen -macht nichts!- einfach mit der Säge auf einheitliche Höhe kappen!
  • Nun rollen Sie den Staketenzaun aus und befestigen ihn mit Krampen oder Schrauben am ersten Eckpfahl.  Der Zaun sollte die Pfähle überragen und gleichzeitig genügend Abstand zum Boden haben. Jetzt spannen Sie den Zaun gerade und befestigen ihn am nächsten Pfahl. Mit einer Latte oder einem Werkzeugstiel können Sie den Zaun ausreichend auf Spannung “hebeln”.
  • Der Zaundraht lässt sich mit einer kräftigen Beißzange schneiden. Sollte eine weitere Zaunrolle verbunden werden, arbeiten Sie so: Die letzte Stakete entfernen und die Drahtenden dann mit der ersten Stakete der neuen Rolle einbinden und mit der Zange anrödeln. Alle Drahtenden so wegbiegen, dass keine Verletzungsgefahr mehr besteht.

Unsere Staketenzäune werden aus bester französischer Kastanie gefertigt. Sie sind durch ihren natürlichen Tanningehalt so dauerhaft, dass sie keine Anstriche benötigen. Nach kurzer Zeit nehmen alle Holzteile eine schöne graue Patina an und passen sich damit jedem ländlichen Garten auf das Beste an.

Auf gute Nachbarschaft!

Das wünschen Ihnen Jürgen Bajorat und das ganze Bauladen – Team!

staketenzaun